Du hängst immer noch an mir
wie der Stempel der letzten Nacht
das Glitzer unter meinen Fußsohlen
der Rauch in meinen Haaren
der Lippenstift an der Innenseite meines Kleides
das ich nach der durchtanzten Nacht
mir alleine nicht mehr von der Haut streifen kann.

er hatte diese herrlich,
ehrlich hellen augen.
sie waren das einzige,
das ich an diesem verbrauchten sonntag nachmittag sehen,
fühlen konnte.

Ich blickte auf das Bild.

Als die Türen noch nicht zerschunden waren und der Boden noch glänzte. Der Schwall des anfangs schwebte damals in der Luft.

Mein Blick hob sich und traf auf den am Boden liegenden, abgesplitterter Lack. Er wirkte fast wie Scherben und die aufgeplatzten Stellen an der Wand sahen beinahe aus wie klaffende Wunden. Ich habe sie bis heute noch nicht verschlossen, der richtige Farbton zum drüber streichen war mir bisher nicht über den Weg gelaufen.

Als er damals die Wohnung verließ, hatte er mir versprochen die Lücken noch vor seinem Weggang zu verschließen. Doch auch er hatte die passende Farbe nicht finden können. Wenn ich ehrlich bin, wundert es mich nicht.