nach dir war ich nur noch konfetti,
in stücke zerrissen,
mich selbst feiernd,
in den grellsten farben
zu boden rieselnd.
Du hängst immer noch an mir
wie der Stempel der letzten Nacht
das Glitzer unter meinen Fußsohlen
der Rauch in meinen Haaren
der Lippenstift an der Innenseite meines Kleides
das ich nach der durchtanzten Nacht
mir alleine nicht mehr von der Haut streifen kann.
er hatte diese herrlich,
ehrlich hellen augen.
sie waren das einzige,
das ich an diesem verbrauchten sonntag nachmittag sehen,
fühlen konnte.
Irgendwo dazwischen
Ich bin irgendwas dazwischen
vor meinen Gefühlen längst entwichen
mit Tränen im Gesicht
und auch nicht wirklich klarer Sicht.
Hab es vergessen und verloren
was ich einst für mich hielt
was ich über dich, mich
immer über uns schrieb.
Ich bin irgendwo dazwischen
mit dem stets schlechten Gewissen
weil ich weiß, das was ich fühle
ist weit weg von guter Absicht.
,wie lange ist die zeit?‘
Wir haben nie den Anspruch auf Vollständigkeit gestellt.
Und genau das machte uns perfekt.
Ich blickte auf das Bild.
Als die Türen noch nicht zerschunden waren und der Boden noch glänzte. Der Schwall des anfangs schwebte damals in der Luft.
Mein Blick hob sich und traf auf den am Boden liegenden, abgesplitterter Lack. Er wirkte fast wie Scherben und die aufgeplatzten Stellen an der Wand sahen beinahe aus wie klaffende Wunden. Ich habe sie bis heute noch nicht verschlossen, der richtige Farbton zum drüber streichen war mir bisher nicht über den Weg gelaufen.
Als er damals die Wohnung verließ, hatte er mir versprochen die Lücken noch vor seinem Weggang zu verschließen. Doch auch er hatte die passende Farbe nicht finden können. Wenn ich ehrlich bin, wundert es mich nicht.
Weißt du,
ich liebe ja nicht des Liebens willen
ich liebe um zu leben und zu fühlen
zu leiden und zu gedeihen.
Ich liebe des Wissens willen,
dass unsere Leben am Ende
doch einen Sinn ergeben.
wir könnten das alles sein
was ich
immer schon wollte
niemals doch hatte
und bis jetzt noch vermisse.
Trümmerspiel
Ich habe so lange nicht mehr
mich gefühlt
nach innen gekehrt
mich gehen gelassen,
nach außen heraus mein
Lachen gegeben.
So lange habe ich nach mir gesucht
an Orten, die so einsam waren,
so voll mit traurigen Seelen.
Auf dem Boden krabbelnd,
deren zersplitterte Scherben,
nach abertausenden Versuchen
konnte ich auch meine dort nicht bergen.