In fremden Köpfen

Du bist eben auch nur ein Mensch,

denke ich.

Auch wenn sich das gerade anders anfühlt,

auch wenn ich stottere während ich das denk‘.

Jeder Gedanke an dich mein Herz füllt,

bist eben auch nur ein Mensch.

Denke ich.

Der nicht über mir steht,

nicht mehr ist als ich,

bloß weil du gerade mein einziger Gedanke bist,

der flüssig in mir schwebt.

Jeder andere Gedanke

nur stotternd daneben steht,

Vielleicht, denke ich mir dann,

fangen deine Gedanken bei mir ja auch zu stottern an.

Kann nicht sehen, was du denkst,

nicht wissen, was du fühlst.

Nur erahnen,

dass du stets die Kontrolle behalten willst.

So bin dafür viel zu wild

verworren emotional.

So ist es ok, dass du

zumindest für mich scheinbar

über mich denkst, was du eben denkst.

An Ende zählt nur, dass ich diesen

von mir geratenen Gedanken

nicht allzu viel Bedeutung schenke.

Denn ich bin mir sicher,

du würdest niemals erraten,

dass neben deinen schönen Gedanken,

alle anderen anfangen ins Stocken zu geraten.

Ein, zwei Worte könnten diesen Nebel lösen.

Sodass du weißt was ich,

ich weiß was du

denkst.

Aber manchmal ist die Stille,

das unwissende Zweier,

eben das schönste Geschenk.

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