woran ich denke,
wenn ich deinen Namen nenne?
An Tanzen auf Dächern,
nachts um halb drei
dein und mein Lied,
das durch die Wohnung hallt.
Laute Gespräche,
noch viel lauteres Lachen,
an letzten Frühling
unser erstes Erwachen.
An Sitzen am Fenster,
mit dem Saft in der Hand
in fremden Bett
im viel ferneren Land,
mit Gedanken im Kopf,
die wir Beide teilten,
Stunden der Stille,
die wir nebeneinander weilten.
An Schluchzen in Pullover,
und Tränen auf der Couch.
Sah mein Lächeln für dich
nicht täuschend echt aus?
Ich denke an Weihnachten mit dir
und der Tanne in der Diele.
Dein Lachen, dein Schmunzeln,
das du immer schon spieltest.
Ich denke an nackte Nächte
zwischen nackten Wänden,
zwei liebende Seelen,
die sich so kurz erst kennen.
Ich denke an
ungesagte Worte
und ausgedachte orte,
in unser beider köpfen
die wir viel zu selten öffneten.
An Feiern mit Freunden
bis der tag alt anbricht,
dazu Tränen und Verzweiflung
in deinem ernsten Gesicht.
An Filme schauen im Bett
und Kinobesuche,
das Gras in deiner Schublade
das du zum einschlafen suchtest.
Ich denke an
Scherben auf dem Boden
vom zersplitterten Glas
an jedes Wort und jeden Zweifel,
den du gegen mich warfst.
Verletzte gefühle
sind wie wacklige gedanken
berührt mein sie einst
geraten sie schon ins wanken.
So ist es wenn ich jetzt an dich denke,
ganz ähnlich wie mit meinen Gefühlen.
Fragst du einmal danach,
fang ich sie an zu verlieren.