ich sehe dich,
wie du dort neben dir stehst
tränenüberströmt
sehe ich in dein Gesicht
der letzte ton verstummt
ich sehe deine Augen
höre deine stimme
merke dass etwas nicht stimmt
das Bett ist verwühlt
die vorhänge noch zu
süße schwebt im raum
die Tür erst gerade zu
in jedem deiner blicke
seh ich konstante Verzweiflung
jedem deiner schritte
höre ich Wörter die dir leid tun
die Fassung fällt aus meinem Gesicht
während du zu mir sprichst
mein lachen entschwindet
während sich mein herz erschrickt
wie konntest du nur
ist der einzige Gedanke
wie war das nur möglich
meine Wahrheit die wankelt
traurig, böse, ruhig und wütend
blicke ich in dein Gesicht
stimmen werden immer lauter
wer du eigentlich bist
ich drehe mich um
spüre deine hand
dein warmen traurigen Atem
an meinem bitterkalten arm
ein letzter blick
die letzte träne
wisch
ich aus meim Gesicht
fang an es zu begreifen
gab zu viel Trauer schon um dich
jetzt ist endlich einfach wieder
nur noch zeit für mich