es ist still
es ist still und die ganze welt weint
während draußen der Mond aufgeht
sitze ich hier alleine im Bett
das piepen im Ohr ist nicht zu überhören
das grölen der Vogel nicht zu ertragen
lärm ist das einzige was den Raum füllt
während ich in mein Bettkissen schlage
wie sehr doch hatte ich gehofft
wie viel doch hat ich aufgegeben
es ist schwer zu begreifen
schwer zu verstehen
dass das alles nun ein ende hat
schmerz liegt auf meiner Seele
Trauer sieht man in meinen Augen
die summe aus allem
macht es so unfassbar schwer
macht es unmöglich mich weiter zu tragen
ich hatte vertraut
hatte geliebt
hatte gedacht
dass du der einzige bist
der wartet auf mich
am ende der welt
ich sehe die stille
ich spüre das Meer
ich höre die Hoffnung
der tag ist so dunkel
viel schlimmer als gedacht
es ist schwierig zu glauben
dass es einfach so bleibt
schwierig zu glauben
dass es je anders war
ich schau auf mein bett
weiße wellen schlagen
ich bin müde so geh ich
in meinen sicheren hafen.